Der Eishockey- und der Volleyballnachwuchs nutzten das schöne Wetter für eine Sportchallenge

01.03.2021: Am vergangenen Wochenende trafen sich die Nachwuchssportler der Erfurter Vereine EHC, EVC und SWE Volley Team zu einer Challenge rund um den Petersberg. Getreu dem Motto: “individuell – sportlich – aktiv” konnten sich alle interessierten Sportlerinnen und Sportler am Theaterplatz einfinden und nach einer individuellen Erwärmung, gespickt mit einem Storyboard und verschiedener Ausrüstungsgegenstände, die Runde beginnen. Es galt 9 Stationen zu bewältigen und dabei wurden Kondition, Kraft und Geschicklichkeit gefordert. “Nach unseren zahlreichen Onlineangeboten war es mal wieder wichtig, die Kinder mit anderen Abläufen zu motivieren.”, so Benjamin Reske, Trainer der Young Dragons, während der Veranstaltung. “Neben den sportlichen Gesichtspunkten haben wir auch spielerische Elemente integriert, um allen antretenden Altersklassen gerecht zu werden.”, so der Mitorganisator weiter.
Als etwas überraschendes Ziel wurde von den Vereinen festgelegt,  dass nicht die besten, schnellsten oder stärksten Sportlerinnen und Sportler ermittelt werden, sondern es es ging vielmehr darum, in seiner Altersklasse so viele Teilnehmer wie möglich zu aktivieren. Als Motivation kam dazu, dass die siegreichste Sportart die andere zum Training einlädt. Die Organisatoren waren positiv überrascht über eine unglaubliche Zahl von 136 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den beiden Tagen. Von welchem Verein am Ende mehr Sportlerinnen und Sportler kamen, war dann nicht mehr so wichtig. Als verschiedene Bekundungen kamen, unabhängig vom Ergebnis mal die andere Sportart zu besuchen, stand der Entschluss fest..: “Wir haben im Trainerkreis besprochen, dass wir uns gegenseitig zum Training herausfordern und uns besuchen, wenn es wieder möglich ist.”, erläutert Stefan Stauß von SWE Volley Team. “Für unseren Nachwuchs war es eine neue Erfahrung und wir haben uns sehr gefreut besonders auch die kleinsten Sportlerinnen und Sportler begrüßen zu können”, so der Coach weiter.
Marit Stauß vom EVC stellt die sportlichen Leistungen in den Mittelpunkt wenn Sie resümiert: “Wahnsinn, wie die Sportlerinnen und Sportler auf der Runde und bei den Stationen alles gegeben haben. Jeder mit seinen Mitteln aber alle in Fairness vereint. Ich brenne für solche Momente und das konnte man allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch ansehen.” Ungewollt war es auch ein tolles Ergebnis, dass am Samstag statt Demonstranten, Kinder und Jugendliche mit den Trikots ihrer Vereine das Stadtbild rund um den Dom prägten, welche deutlich zeigten, wie man unter Einhaltung der Hygienevorgaben kreativ, sportlich und mit Liebe zum Sportverein gemeinsam durch die schwierige Zeit gehen kann.
Ein Dank an dieser Stelle geht an alle Beteiligte von Seiten der Organisation. “Unter diesen komplizierten äußeren Umständen war es nicht ganz einfach eine solche Challenge durchzuführen.”, so Jens Bode von der Redaktion der Young Dragons und er ergänzt: “Man konnte aber gut sehen, wie die geltenden Regeln eingehalten wurden und jede Kleingruppe für sich die Aufgaben in Angriff genommen hat. Durch den langen zeitlichen Korridor konnte die Teilnehmeranzahl auf der Runde entzerrt werden und alle hatten ausreichend Zeit für die sportlichen Herausforderungen. Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage.”.
“Mit der Februar Challenge konnten wir nun die dritte Herausforderung unseren Sportlern präsentieren. Dies ist wesentlicher Bestandteil unseres Vereinskonzeptes und wir sind stolz darauf, dass unser Nachwuchs so zahlreich teilnimmt. Die Zusammenarbeit mit den Volleyballern an der Stelle hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns, dass wir als getrennte Sportarten einmal gemeinsam in der Stadt auftreten konnten. Solche Gemeinsamkeiten helfen uns in dieser schwierigen Situation und wir hoffen darauf, dass sich solche Bande festigen.”, so Martin Deutschmann als Präsident des EHC zum Abschluss.