U20 mit rabenschwarzen Oktober und 0 Punkten aus den letzten drei Spielen

Wenn man mit dem Schreiben von Berichten zu lange wartet, dann kommen leider solche Überschriften dabei raus, wofür sich die Redaktion bei den Spielern entschuldigt. So ein wenig haben sie zu der Überschrift aber auch beigetragen und darum analysieren wir die Situation einfach sachlich korrekt.

Zunächst war da ein 1:2 in Ingolstadt am 12.10. über das wir noch nicht berichtet hatten. Nach den beiden unglücklichen Niederlagen gegen Rosenheim, war man mit einer „jetzt oder nie“ Stimmung nach Bayern gefahren und wollte die gewohnte Souveränität wieder erlangen. Allein das blieb leider beim Versuch. „Wir müssen besser unsere Chancen nutzen, sowohl Powerplay als auch im 5 gegen 5.“, so berichtete diesmal Martin vom Geschehen. „Alles genau wie in Rosenheim.“ kam von ihm dann noch und damit die unliebsame Erinnerung an einige Spiele vorher, welche immer ähnliche Kommentare verursachten. 31 zu 22 Torschüsse für die Dresdner untermauern die Aussage von Martin. 12 Strafminuten zu 6 Strafminuten wird aber auch nicht unwesentlich gewesen sein, bei einer so knappen Niederlage.

Danach kam die bei der U17 beschriebene Fragestellung, mit der entsprechenden Antwort von seitens Kaufbeuren. Natürlich ist es ein Unterschied ob man gegen den Tabellenführer, mit ausschließlich einem OTL, spielt oder gegen den Tabellenletzten. Aber ein 3:5 am Samstag und vor allem ein 1:8 am Sonntag passen nicht in das Bild unserer U20 vom Beginn der Saison. „Kaufbeuren war cleverer, wir meist ein Schritt zu langsam und wir haben die Scheibe nicht sauber aus unserem Drittel gebracht.“, informiert Justus von den beiden Spielen. „Das waren einfach keine guten Spiele von uns.“, ergänzt er schließlich. Mehr muss man dazu wahrscheinlich wirklich nicht schreiben. Allerdings muss man aber auch anerkennen, wenn ein Gegner die Spiele und das Geschehen in der Liga so bestimmt wie die Mannschaft des ESVK. 30 Punkte in 11 Spielen und eine Tordifferenz von +58 Toren sind einfach unerreicht in der DNL2 der U20. Wenn man dann die meiste Zeit einem Rückstand hinterherrennt, wie unsere Jungs am Samstag und Sonntag, dann wird es schwer und meist aggressiv, wie die Strafen zeigten.

Bleibt die Frage, wo es hingeht für die Dresdner Spielgemeinschaft. Die Tabelle, in der unsere gemeinsame U20 derzeit 4. ist, von Ingolstadt aber, mit 2 Spielen weniger, noch überholt werden kann, ist dreigeteilt. Kaufbeuren ist unangefochten der Tabellenführer in der U20 DNL2. Danach kommt eine Mittelgruppe die vor dem Oktober von Dresden angeführt wurde und dann eine etwas abgeschlagene Gruppe im unteren Drittel. In Füssen treffen unsere Jungs am kommenden Wochenende auf den aktuellen Tabellenletzten und könnten somit den neuen Monat gut beginnen. Danach kommt der ERC Ingolstadt nach Dresden und dies wird dann zeigen wo die Mannschaft steht. Zum Glück ist ja nicht immer Oktober und wir sind guter Dinge, dass die alte Stärke wiedergewonnen wird, wozu ein verlässlicher Einsatz aller spielberechtigten Spieler bestimmt beitragen würde.